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 FILMMUSEUM BENDESTORF

Das einzige Filmmuseum in Norddeutschland

Öffnungszeiten Museum ab Februar:

Sonntag 15:00 bis 17:00 Uhr

Donnerstag 16:00 bis 18:00 Uhr

Führungen: Anmeldung unter Tel. 04183/7206 oder 04105/3108 oder per mail

Anfahrt

Programm-Flyer zweites Halbjahr 2019 zum Download oder Ausdrucken: 2019-06-25_Flyer 6-2019 FINAL

Programm-Plakat zweites Halbjahr 2019 zum Download oder Ausdrucken: 2019-06-25_A3-Plakat 6-2019 FINAL

 

Ein filmischer Rückblick auf unsere Bob Dylan-Veranstaltung am 21.9.2018 auf unserer Facebook Seite

https://www.facebook.com/filmmuseum.bendestorf/

 

Filmbuch Bendestorf 2

Eine Deutsche Nachkriegs-Filmgeschichte; Walfried Malleskat Hrsg.

Das neue Filmbuch Bendestorf ist soeben erschienen.

Unsere einzigartige Deutsche Nachkriegs-Filmgeschichte ist gewachsen, um knapp 100 Seiten. Der Herausgeber und Autor Walfried Malleskat ist mit neuen Themen dabei. Darüber hinaus bereichern neue Autoren die Bendestorfer Filmhistorie: Volker Reißmann, Michael Töteberg, Karl-Heinz Becker. Neue Themen und Illustrationen bebildern mehr als 240 Seiten, gedruckt auf Naturoffset-Papier.

Im Handel ist es seit Juni 2019 für 28 Euro erhältlich (ISBN 978-3-00-062682-1).

Erhältlich ist es im Filmmuseum Bendestorf oder bei jedem Buchhändler bestellbar unter Angabe der ISBN und des Buchtitels.

Für Mitglieder des Freundeskreis Filmmuseum Bendestorf e.V. gilt der Sonderpreis von 20 Euro.

Nachlese zum Film „Beim nächsten Kuss knall ich ihn nieder“ am 9. Mai 2019:

Es war ein sehr schöner Abend…

 

Hoher Besuch im Filmmmuseum

Am Freitag , den 29. März, besuchten Bernd Lange, MdEP, Svenja Stadler, MdB und Tobias Handtke, SPD-Kreistagsvorsitzender unser Filmmuseum.

v.l.n.r.: Hans-Jürgen Börner, Bernd Lange, Walfried Malleskat, Svenja Stadler, und Tobias Handtke

 

Veranstaltungen im Filmmuseum Bendestorf

(Änderungen vorbehalten)

jeweils im Filmmuseum Bendestorf, Am Schierenberg 2, 21227 Bendestorf

Wenn Sie unseren Newsletter erhalten möchten, schreiben Sie uns unter eine mail 

 

(Änderungen vorbehalten):

Petra Haffter brachte den „Psycho“-Star Anthony Perkins nach Bendestorf. 
Am 25. Juli ist sie an alter Wirkungsstätte, im Kino des Filmmuseums Bendestorf:

Donnerstag, 25.7.2019 (19:00 Uhr)

FILM: Der Mann nebenan

D 1991; Regie Petra Haffter, mit Anthony Perkins (die Regisseurin ist anwesend)

Eintritt frei; um Spende wird gebeten

Einmal mehr variiert Hollywood-Schauspieler Anthony Perkins (1932-1992) die Rolle seines Lebens: in Alfred Hitchcocks Klassiker „Psycho“ spielte er 1960 bekanntlich den Prototyp des Frauenmörders mit ausgeprägtem Mutterkomplex schlechthin … 30 Jahre später mimte er in dem im Bendestorfer Studio gedrehten Film „Der Mann nebenan“ den biederen und gewissenhaften Buchalter Arthur Johnson, der seit zwanzig Jahren in einer bescheidenen Mietwohnung im Londoner Vorort Kenbourne Vale lebt. In seiner Kindheit wurde Arthur von seiner dominanten Tante Gracie beherrscht und drangsaliert; fortan ist sein Verhältnis zu Frauen fürchterlich gestört. Die durch sein Kindheitstrauma ausgelösten Komplexe ließen ihn zu einem psychopathischen Mörder werden, der akut nur deswegen keine Menschen mehr umbringt, weil er seinen Trieb an einer Schaufensterpuppe im Keller abreagiert. Als nebenan der deutsche Psychologie-Student Anton (gespielt vom Hamburger Uwe Bohm) einzieht, der fast den gleichen Namen wie Arthur hat, fürchtet der Psychopath, dass nun sein dunkles Geheimnis aufgedeckt wird. Geschickt spielt die Regisseurin Petra Haffter, geboren 1953 in Cuxhaven, mit den Versatzstücken des Genres und interpretiert die Krimivorlage „A Demon in my View“ von Ruth Rendell aus dem Jahre 1976 auf ihre Art und Weise kongenial neu, indem sie zwei zentrale Hauptmerkmale Rendells übernahm: die präzise Studie zwischenmenschlichem Verhaltens sowie das raffinierte Zusammenspiel absurder Zufälle.

Das Foto zeigt Petra Haffter mit Anthony Perkins vor einer Filmkulisse im Studio Bendestorf

 

Donnerstag, 8.8.2019 (19:00 Uhr)

FILM: Das Cabinett des Dr. Caligari (D 1919)

Die Binnenhandlung dieses expressionistischen Stummfilmklassikers erzählt die Geschichte des Dr. Caligari, der mit Hilfe eines Somnambulen namens Cesare eine kleine norddeutsche Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Tagsüber präsentiert Caligari den an einer merkwürdigen, tranceartigen Krankheit leidenden Cesare auf dem Jahrmarkt. Dort sagt der hochgewachsene, dürre und blasse Somnambule den Schaulustigen die Zukunft voraus.
Des Nachts aber schleicht dieser Sklave Caligaris durch die Stadt und begeht unter dem Einfluss seines Herrn furchtbare Morde. Als eines Nachts ein junger Mann ermordet wird, dem Cesare den nahen Tod prophezeit hatte, ahnt Francis, ein Freund des Toten, dass Dr. Caligari mit der Sache zu tun hat.

Als Francis′ Freundin Jane von Cesare entführt wird, wird der Verdacht zur Gewissheit. Eine aufgebrachte Menge macht sich auf die Jagd nach dem flüchtenden Doktor. In einem Irrenhaus scheint Francis den Schausteller in die Enge getrieben zu haben, da muss er eine furchtbare Entdeckung machen: Der wahnsinnige Dr. Caligari ist der Direktor der Anstalt … Die Rahmenhandlung schafft die Doppelbödigkeit des Films: Denn Francis, der die Geschichte von Dr. Caligari erzählte, ist selbst Insasse der Nervenheilanstalt. (filmportal.de)

Eintritt frei; um Spende wird gebeten

Donnerstag, 15.8.2019 (19:00 Uhr)

Buchvorstellung: Filmbuch Bendestorf 2 (Hrsg. W. Malleskat)

Filmisches mit Autoren – ein Buch stellt sich vor, Musik Tornado Rosenberg

 

Samstag, 31.8.2019

Dorffest in Bendestorf

 

Donnerstag, 5.9.2019 (19:00 Uhr)

FILM: Damals in Hamburg – The Beatles (D, 1967)

Regie Thomas Struck, (Der Regisseur ist anwesend)

Erinnerungen an die Urzeit der Beatles, gedreht 1967 für den Hessischer Rundfunk
Weggefährten der Beatles aus den Hamburger Anfangstagen erinnern sich an die Zeit, als John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Pete Best, Stuart Sutcliffe, und Ringo Starr in den Hamburger Musikclubs und Kneipen zu einer Band heranreiften. Der Film gibt auch Einblicke in deren privates Leben abseits der Hamburger Bühnen.
Mit Bettina Derlien (Betty – Bardame Star Club), Hans-Walther Braun (Icke), Peter Eckhorn (Top Ten Club Hamburg), Manfred Weissleder (Star-Club Hamburg).

Eintritt frei; um Spende wird gebeten

 

Samstag, 7.9.2019 (19:00 Uhr)

Konzert: Depui (N)   CD-Release-Konzert 

Folkrock aus Norwegen

Karten im Vorverkauf erhältlich bei Tourist-Info Jesteburg, Tourist-Info Buchholz, Seniorenwohnsitz Bendestorf; Reservierung per mail 

Norwegen ist und bleibt ein ausgezeichneter Musiklieferant und das können nun Musikliebhaber ein weiteres Mal erleben! Depui kommt wieder nach Deutschland und stellt seine brandneue CD im Filmmuseum vor.

Vom Verkaufen der Seele, von der eigenen Bestimmung, von Hoffnung, vom Licht, von so manchen Schicksalsschlägen, vom Hinfallen und Aufstehen singt der Norweger und er singt eindrucksvoll.
In Schlichtheit der Wortwahl ausdrucksstark auf den Punkt gebracht, beschreibt er Szenen des Scheiterns und malt Bilder des Überwindens bis hin zu „alten Kinderträumen“ einmal ein König sein zu wollen, der alles gut macht. Die Musik von Depui ist inspiriert von französischen Chansons, Balkanrhythmen und sogar mexikanischen Klängen. Ihre Lieder sind ein bunter Mix von gefühlvollen Balladen und handgemachter ehrlicher Folkmusic.

Die Musik von Depui ist inspiriert von französischen Chansons, Balkanrhythmen und sogar mexikanischen Klängen. Ihre Lieder sind ein bunter Mix von gefühlvollen Balladen und handgemachter ehrlicher Folkmusic.

In Norwegen und Frankreich haben sich Depui bereits einen Namen gemacht. Ihr Song „King“ wurde 8 Wochen bei einem der größten Radiosender „NRK P1“ und „Start Healing“ sogar 19 Wochen bei „Radio Sør gelistet. Ihr Album „Manhood“ wurde mit 8 von 10 möglichen Punkten der norwegischen Presse notiert. Zwei ihrer Lieder wurden während der Olympischen Spiele gespielt.

Besetzung:

Bent Ivar Depui Tversland – Gesang / Rhythmusgitarre; Tom Anders Klungland – Gitarre; Regina Mudrich – Violine; Martin Zemke – Bass; Tjard Cassens – Schlagzeug

 

 

Donnerstag, 19.9.2019 (19:00 Uhr)

FILM: Sisi und der Kaiserkuss (D, 1990)

Regie Christoph Böll, (Der Regisseur ist anwesend)

Bendestorf-Produktion; mit Vanessa Wagner, Nils Tavernier, Sonja Kirchberger, Cleo Kretschmer, Kristina Walter, Bernadette Lafont, Jean Poiret

Satirische Nachzeichnung der Heiratspläne am Wiener Hof für Kaiser Franz Joseph, der sich nicht der von der Kaiserin-Mutter ausgesuchten Braut, sondern deren jüngerer Schwester Elisabeth von Bayern, zuwendet. Eine zum Teil in theatralischer Verfremdung vorgenommene Ironisierung von Historiengestalten, verbunden mit frivol-sarkastischen Erläuterungen von weiblicher Dominanz und männlicher Traumatisierung nach Sigmund Freuds psychoanalytischen Aufklärungsmodellen. (filmdienst.de)

Eintritt frei; um Spende wird gebeten

 

Donnerstag, 10.10.2019 (19:00 Uhr)

FILM: Otto und die nackte Welle (D, 1968)

Regie Günther Siegmund, Einführung Volker Reißmann

Bendestorf-Produktion; mit Otto Lüthje, Heidi Kabel, Henry Vahl, Heidi Mahler, Erwin Wirschaz, Ernst Grabbe, Heini Kaufeld, Heinz Lanker, Hilde Sicks, Werner Riepel u.a.

Otto und die nackte Welle ist ein deutsches Filmlustspiel aus dem Jahre 1968 mit Otto Lüthje als Otto, Heidi Kabel als seine Frau Erna und zahlreichen weiteren beliebten Darstellern des Hamburger Ohnsorg-Theaters.

Otto Sanftleben ist ein alteingesessener Hamburger Schauspieler und Schmalfilmamateur und grundsätzlich gegen öffentlich dargebotene Nacktheit. Überall muss er diese „Schmuddeleien“ feststellen und wendet sich, igittigittigitt, angewidert ab. Um sich vom Sündenpfuhl seiner Großstadtheimat zu erholen, zieht es Otto hin und wieder in die Lüneburger Heide, wo er allenfalls nackte Schafe, dort Heidschnucken genannt, bewundern und auf Zelluloid bannen kann. Doch vor Ort muss er mit Schrecken feststellen, dass sich die sündigen Nackedeis auch hier breitgemacht haben – und das ausgerechnet zur Gaudi des Kollegen Hans von Noeltinghoff, der lieber nackte Mädchen als irgendetwas sonst auf seine Filme bannen möchte.

Mit diesen Fotos kann der Schauspieler so manche Mark dazuverdienen. Noeltinghoff spielt dem pikierten Otto einen Streich und schneidet in dessen beschauliches Naturfilmmaterial einige von ihm hergestellte Aktaufnahmen. Dadurch kommt Spießer Sanftleben allmählich auf den Geschmack, und bald kann er wohlgeformten, nackten Frauenbrüsten mehr abgewinnen als im Winde schaukelnden Gräsern oder blökenden Schafen. Otto bewundert Noeltinghoffs “Schätze” und will, ganz zum Entsetzen seiner auf „Sitte und Moral“ Wert legenden Frau Erna, so rasch wie möglich in das Geschäft mit den Nackedei-Fotos einsteigen. Eines Tages bietet das Theater, an dem er engagiert ist, seine Lieblingsrolle an, und so kehrt Otto Sanftleben wieder in seine kleine heile Welt zurück und der „nackten Welle“ den Rücken. (Wikipedia)

Eintritt frei; um Spende wird gebeten

 

Freitag, 18.10.2019 (19:00 Uhr)

Konzert: The Beattells „Unplugged“ Jubiläumskonzert: 50 Jahre „Get Back“

Karten im Vorverkauf erhältlich bei Tourist-Info Jesteburg, Tourist-Info Buchholz, Seniorenwohnsitz Bendestorf; Reservierung per mail 

Bitte beachten: Urlaubsbedingt sind Karten in der Tourist Info Jesteburg nur bis Mitte September erhältlich

1966 – welch ein Jahr: die Beatles gaben Ende August ihr letztes Live-Konzert in San Francisco. Das gab den Musikern Zeit für neue Projekte. So stand John Lennon, von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, für den Richard Lester- Film “How I won the war“ für Probeaufnahmen im Bendesdorfer Filmstudio vor der Kamera!
THE BEATTELLS aus Hamburg, eine der besten Beatles-Bands, knüpfen an diesen denkwürdigen Moment an, und kommen nach ihrem ausverkauften und gefeierten Konzert im April 2018 ein weiteres Mal zurück auf die Bühne im Filmmuseum Bendestorf! Erinnert wird unter anderem an das 50-jährige Jubiläum von „Get Back“.

THE BEATTELLS präsentieren bei ihren Konzerten ein Hitfeuerwerk aus der Schaffensphase der Fab Four. Dabei unternehmen sie allerdings nicht wie viele andere Coverbands den fragwürdigen Versuch, durch Verkleidung und Perücken oder einstudierte Gesten und Bewegungen dem Original optisch möglichst nahe zu kommen. Bei THE BEATTELLS stehen eigene Persönlichkeiten auf der Bühne, die ihre Beliebtheit und ihren Erfolg durch IHREN Sound, ausgefeiltem Satzgesang, herausragende Musikalität und nicht zuletzt durch eine immer launige und zugleich augenzwinkernde Bühnenmoderation abrunden.

Dabei schaffen sie den schwierigen Spagat, das Hier und Heute mit der oft verklärten Vergangenheit ohne technischen Firlefanz perfekt zu verbinden.
Das attestieren Fachleute und Fans nach jedem Auftritt immer wieder aufs Neue.

Diese im Februar 2001 von vier Musik-Profis gegründete Band hat bereits durch mehr als 500 Auftritte allein in Norddeutschland auf sich aufmerksam gemacht und ihre Position und Stellenwert in der Szene nachhaltig markiert. So standen sie u.a. schon mit The Searchers, Tony Sheridan, Star-Club Legende King Size Taylor und Harpo gemeinsam auf diversen Bühnen (die Referenzliste auf der Homepage gibt einen weiteren Überblick).

Viele Titel im Repertoire von THE BEATTELLS sind von den Fab Four nie live vor Publikum gespielt worden. Und so freuen sich neben Herbert Böttger (Vocals, Bass), Michael Jessen (Vocals, Lead Guitar), Winfried Haustein (Drums, Vocals, Percussion, und Ralf Wendriner (Vocals, Guitar, Harmonica), den vielen Freunden und Fans die unvergleichliche Musik der Beatles live mit Leidenschaft, Hingabe und großer Spielfreude zu präsentieren.

Nach dem erfolgreichen Konzert im letzten Jahr freuen wir uns, dass THE BEATTELLS mit ihrem Unplugged-Programm erneut im Filmmuseum Bendestorf auf der Bühne stehen. Gute Laune und Stimmung sind garantiert…..

Und im „aktuellen Programm“ wird mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei sein. Lassen Sie sich überraschen…..

Viel Spaß mit der Musik von John, Paul, George und Ringo.

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Donnerstag, 24.10.2019 (19:00 Uhr)

FILM: Gefährlicher Urlaub (GB/D, 1953)

Ein Hildegard Knef-Film von Carol Reed

Regie: Carol Reed; mit James Mason, Claire Bloom, Hildegard Knef u.a.

Gefährlicher Urlaub (Originaltitel: The Man Between) ist ein in Schwarzweiß gedrehter britischer Spionagefilm aus dem Jahr 1953. Carol Reed inszenierte den Film nach dem Zeitungsroman Susanne in Berlin von Walter Ebert für die London Film Productions.

Eintritt frei; um Spende wird gebeten

 

Freitag, 8.11.2019 (19:00 Uhr)

Konzert: Maya Mos 

Ein Abend mit Zarah Leander-Liedern und mehr

 

Freitag, 15.11.2019 (19:00 Uhr)

Konzert: Toby Walker (USA)

Preisgekrönt – Roots music fingerstyle guitar virtuoso and songwriter

Dieses Konzert sollten Liebhaber handgemachter Musik und Gitarrenfans nicht verpassen: Unter Kennern wird Toby Walker hoch verehrt, und zumindest in seiner Heimat genießt er Kultstatus. Walker zierte nicht nur das Cover des Blues Blast-Magazins, 2013 wurde er auch in die New York Blues Hall Of Fame aufgenommen. Doch diese Ehrungen kommen nicht überraschend, neben diversen anderen Auszeichnungen gewann Walker bereits im Jahre 2002 auch den angesehenen International Blues Challenge in der Rubrik Solokünstler.

Toby Walker ist so versiert und vielseitig, dass die Bezeichnung „Blues Gitarrist“ eigentlich schon fast einer Beleidigung gleichkommt. Natürlich beherrscht er den alten Delta Blues, Country Blues und Ragtime wie kaum ein Anderer auf diesem Planeten, aber er ist gleichzeitig auch so viel mehr: Er hat die Wandlungsfähigkeit eines Leo Kottke, kann jazzig klingen wie Charlie Christian oder Rootsmusik wie Doc Watson zum Besten geben. Diese Fähigkeiten fliegen einem natürlich nicht zu: Gelernt hat Walker von so legendären Musikern wie R.L. Burnside, ‘Son’ Thomas, Jack Owens und Eugene Powell. Zahlreiche Trips in den Süden der Vereinigten Staaten sorgten dafür, dass Toby Walker nicht nur von diesen Musikern lernte, sondern sich auch mit ihnen anfreundete. Und er hat noch etwas ganz anderes von diesen Legenden gelernt: Wie man ein Publikum unterhält und begeistert! Neben seinen überragenden musikalischen Fähigkeiten ist Walker nämlich auch ein großartiger Geschichtenerzähler und Entertainer, so dass seine Konzerte aufgrund seiner musikalischen Vielseitigkeit ein echtes Erlebnis für alle Musikliebhaber und Freunde handgemachter Musik sind.

 

Donnerstag, 21.11.2019 (19:00 Uhr)

FILM: Der blaue Nachtfalter (D, 1959)

Ein Zarah Leander-Film von Wolfgang Schleif

Regie Wolfgang Schleif; mit Zarah Leander, Christian Wolff, Paul Hartmann, Werner Hinz, Marina Petrova, Loni Heuser, Lotte Brackebusch, Hans Richter, Lore Schulz, Ingrid van Bergen

Julia Martens war einst ein gefeierter Opernstar, doch dann musste sie wegen Mordes für dreizehn Jahre ins Gefängnis. Als sie entlassen wird, ist sie emotional abgestumpft. In dem Nachtlokal „Blauer Nachtfalter“ kann sie immerhin als Chansonsängerin auftreten. Ihr Sohn Thomas ist mittlerweile erwachsen geworden und besucht des öfteren seine Freundin im Blauen Nachtfalter. Allerdings hält er seine eigene Mutter für tot. Julia findet schließlich heraus, dass ihr Sohn unter Mordverdacht steht und schaltet sich in den Fall ein, um ihm zu helfen. (filmportal.de)

Eintritt frei; um Spende wird gebeten

 

Donnerstag, 12.12.2019 (19:00 Uhr)

FILM: Die Sünderin (D, 1950)

Der legendäre Knef-Film erneut im Programm

JFU Rolf Meyer (Vorwort Walfried Malleskat)

„Der“ Skandalfilm der 1950er Jahre – aber nicht wegen der Nacktszene der jungen Hildegard Knef. Die durch unglückliche Umstände zur Prostituierten gewordene Marina lernt eines Tages doch noch ihre große Liebe kennen. Der ältere Maler Alexander aber ist schwer krank und nur eine sehr teure Operation könnte ihm das Leben retten. Um dies zu ermöglichen, geht Marina ihrem alten Gewerbe nach. Doch der Eingriff an Alexanders Gehirntumor bringt nur eine zeitweilige Linderung, keine endgültige Heilung. Marina kann ihren Geliebten nicht länger leiden sehen und tötet ihn mit einer Überdosis Schlaftabletten; dann nimmt sie sich selbst das Leben. (filmportal.de)

Eintritt frei; um Spende wird gebeten

 

Vorschau:

Samstag, 15. Februar 2020 (19:00 Uhr)

Konzert: Emmy and the Bluegrass Pals

Bei diesem Konzert kommen Freunde akustischer Musik voll auf ihre Kosten!
Die aus der niederländischen Folkszene nicht wegzudenkende Band „Emmy and the Bluegrass Pals“ gibt sich ein Stelldichein und verspricht mit energiegeladener Musik aus den nordamerikanischen Appalachen einen tollen Abend mit höchstem Musikgenuss.
Bass, Mandoline, Banjo, Gitarre und gelegentlich eine Fiddle, das sind die Zutaten von Emmy und ihrer Band, die eine bunte Mischung aus Bluegrass, Country, Gospels, Traditionals, Oldtime Folk, Fiddle-Musik, Instrumentals und A-Capella präsentiert.
Dazu kommt der Bluegrass-typische mehrstimmige Satzgesang.
Bluegrass ist eine der wichtigsten US-amerikanischen Volksmusikrichtungen und gehört zum breiten Genre der Country-Musik. Die heutzutage typische Instrumentierung besteht hauptsächlich aus Banjo, Fiddle, Mandoline, Gitarre, Resonatorgitarre und Kontrabass. Die Mandoline und Gitarre ersetzen dabei das Schlagzeug und erzeugen perkussive Chop-Schläge auf dem Offbeat. Die Harmonien im Gesang sind meistens eng in Terz- und Quint-Harmonien geführt. Dabei wird abwechselnd die Strophe gesungen und das Soloinstrument gespielt. Spielt die Mandoline ein Solo, dann übernimmt die Fiddle oder das Banjo die Aufgabe der Chop-Schläge.
Bluegrass-Musik entstand zwischen 1937 und 1945 in den Appalachen-Bergen von Kentucky und Tennessee. Zu dieser Zeit experimentierte der Mandolinenspieler Bill Monroe mit Hillbilly- und Fiddle-Stücken, angloamerikanischen Balladen, afroamerikanischer Tanzmusik und traditionellem Gospel-Harmoniegesang. Er formte daraus eine mit Swing- und Blueselementen angereicherte Form der Country-Musik.
Der US-amerikanische Kinofilm „O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee“ der Coen-Brüder machte Bluegrass-Musik einem breiterem Publikum bekannt. Der Soundtrack zum Film hat sich mehr als fünf Millionen Mal verkauft und wurde mit drei Grammys ausgezeichnet.
Heute ist Bluegrass eine nicht mehr wegzudenkende Musikform, die auch viele junge Menschen für tradionelle Musik begeistert

 

 

 

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