Termine

 

Das Filmmuseum und die Kunststätte Bossard starten am Donnerstag, den 10. August, eine einzigartige Filmreihe.
Den Auftakt macht ein Doku-Film über die Harburger Künstlerin Hanne Darboven. Rasmus Gerlach, der Regisseur, wird anwesend sein und über seine Arbeit sprechen. Sein Gesprächspartner wird der NDR-Mann Hans-Jürgen Börner sein.

Das Leben dreier außergewöhnlicher Künstlerinnen porträtiert in spannenden Kinofilmen im historischen Ambiente

Unter dem Titel „Film und Kunst“ zeigen das Bendestorfer Filmmuseum und die Kunststätte Bossard

Filmproduktionen, die drei norddeutschen Künstlerinnen gewidmet sind.

„Timeswings – Hanne Darbovens Kunst“, Donnerstag, den 10 August , 19 Uhr,  TRAILER

„Paula – Mein Leben soll ein Fest sein“, Donnerstag, den 14. September, 19 Uhr,  TRAILER

„Eva Hesse“, am Donnerstag, den 12. Oktober, 19 Uhr  TRAILER

jeweils im Filmmuseum Bendestorf, Am Schierenberg 2, 21227 Bendestorf

Der Eintritt ist frei (Spende erbeten). Anmeldung unter: 04183 / 5112 oder 509 367

Rasmus Gerlach zeigt ein facettenreiches Porträt der weltbekannten Hamburger Konzeptkünstlerin Hanne Darboven. Die Werke Hanne Darbovens nehmen in der Kunst der Gegenwart national und international eine herausragende Stellung ein. Ihre visionäre Konzeptkunst lässt sich als künstlerisches Schreibwerk und auch als minimalistische, musikalische Kompositionsarbeit bezeichnen, erschaffen von einer Persönlichkeit, die ebenso außergewöhnlich war wie ihre Kunst.

„Paula – Mein Leben soll ein Fest sein“ zeigt das Leben der bekannten deutschen Künstlerin Paula Modersohn-Becker zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie prägte den deutschen Expressionismus wie kaum eine andere und starb mit gerade mal 31 Jahren. Der Regisseur Christian Schwochow zeigt die faszinierende Geschichte dieser hochbegabten Künstlerin und sehr modernen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Paula Modersohn-Becker hinterließ mehr als 750 Gemälde und 1.000 Zeichnungen.

Das Filmporträt „Eva Hesse“, unter der Regie von Marcie Begleiter, stellt das Leben der Hamburgerin, welches von Schicksalsschlägen aber auch großen Erfolgen in der Kunstszene geprägt war da. Sie wurde als Kind eines jüdischen Anwalts und einer Künstlerin mitten in der NS-Zeit im Jahre 1936 geboren. Ihre Familie emigrierte und Eva Hesse begann ihre Karriere in der Avantgarde-Kunstszene von New York. Sie verstarb 1970 im Alter von nur 34 Jahren. Eva Hesse zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen des letzten Jahrhunderts.

 

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